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D2 - Herrnhut

PDF Datei Flyer in deutsch, tschechisch und polnisch ?Gedankenbilder des Herrn von Zinzendorf?

Vorstellung eines Skulpturenpfades / Rundwanderweg durch die Herrnhuter Wälder

Gehzeit: kurz 3 Std. oder lang 6 Std.
Weglänge: kurz 6 km, lang 10 km
Höhenunterschiede: Höhenunterschiede von ca. 110 m (?Gemeinschaft?) bis ca. 350 m (Herrnhut)

Startpunkt: Uttendörferweg, 02747 Herrnhut

Wegbeschreibung

Umschreibung des Gesamtweges

Anlass für die Entstehung dieses schönen Pfades im Jahr 2000 war der 300. Geburtstag des Grafen von Zinzendorf. Auf dem Weg zwischen Herrnhut und Großhennersdorf schufen Mitglieder des Kreative e. V. Kunstbahnhof und weitere Freunde des Skulpturenpfades in einer besonders schönen Landschaft 18 Stationen mit Bildern zu religiösen Themen (Holz- und Steinskulpturen, Klanginstallationen und andere Kunstwerke). Auf Anfrage bietet die Evangelische Brüdergemeine Herrnhut Führungen für Gäste durch den Unitätswald auf dem »Zinzendorf-Lehrpfad« sowie auf dem »Skulpturenpfad« an. Treffpunkt ist vor dem Heimatmuseum (Comeniusstraße). www.ebu.de

1. Etappe: von Herrnhut zum Waldteich

Ausgangspunkt: Parkplatz am Sportplatz/ Waldbad (ortsauswärts Richtung Zittau die letzte Straße links) Wir biegen hinter der Sportanlage rechts in den Wald ein und laufen auf das erste Bild zu ?Ich bin der Weg?. Nun wandern wir den gut ausgeschilderten Waldweg an interessanten Bildern vorbei bis zum Waldsee. Dort lohnt sich eine Flüsterpause am ?Abendmahl?. Wir umrunden den See um im Bild ?Gehalten? inne zu halten. Dann überqueren wir eine kleine Brücke und können nun entscheiden ob wir den langen Weg nach Großhennersdorf oder den kurzen Rundweg wählen.

2. Etappe: vom Waldteich bis zum „Eulkretscham“

Kurzer Weg: Wir gehen hinter der Brücke den Weg rechts hoch um gleich hinter dem Fachwerkhaus wieder rechts einen Pfad einzuschlagen. Vorbei an einem Bauernhof laufen wir bis zur Landstraße vor und kehren gegenüber in das Gasthaus ?Zum Eulkretscham? ein.

Langer Weg: Nach der Brücke biegen wir links ein und bleiben auf dem ausgewiesenen Pfad. Der Weg führt durch einen lauschigen Wald an mehreren Stationen vorbei bis in den Ort Großhennersdorf (erste Erwähnung 1296 ). Im Ort laufen wir rechts die Dorfstraße hinauf. Hier muss der Wanderer sehr aufpassen, um die letzten Bilder nicht zu versäumen. Wer Zeit hat sollte unbedingt die Schlossruine (das ehemalige Wasserschloss von Großhennersdorf ist eines der ältesten Profanbauten der Oberlausitz, Baubeginn Anfang des 15. Jh.), und die Kirche (ab 1384/1514/ 1870) besuchen. Infos unter: www.grosshennersdorf.de

Zurück geht es entweder durch eine denkmalgeschützte Alle bis vor zur S 178 und an dieser rechts Richtung ?Eulkretscham? (kein Fußweg, sehr unangenehm) oder den gleichen Weg zurück um dann an der Brücke den ?kurzen Weg? weiter zu laufen. Wir können natürlich auch in Grosshennersdorf ein Taxi rufen oder mit dem Bus zum "Eulkretscham" fahren. Dort lässt es sich auch vorzüglich speisen.

3. Etappe: vom „Eulkretscham“ durch den Herrnhuter Wald zurück

Nach der Pause wandern wir hinter dem Gasthaus den Weg bis zum letzten Haus. Dort geht rechts ein schmaler Wiesenweg Richtung Wald. Wir überqueren den romantischen Peterbach und begleiten ihn bis zum kleinen Waldspielplatz (Hängeseil, Wippe). Dort gehen wir rechts den breiten Waldweg hoch und oben links zum nächsten Waldspielplatz (Schaukel für große Kinder). Es geht weiter geradeaus, wir überqueren eine Landstraße und wandern weiter bis zum ?Mondscheinteich?. Vor diesem biegen wir links ein um nach ca. 50 m rechts den steilen Weg hinaufzusteigen. Oben warten Bänke zum Luftholen. Wir schlendern weiter durch einen Wald voller ?Bärlauch? und ?Glühwürmchen? bis zum Ortsrand von Herrnhut. Hier lohnt sich links ein Blick um die Ecke in ein wunderschönes Tal. Herrnhut ist sehr klein und kompakt gebaut, so dass jetzt noch ein Stadtbummel angesagt ist. Tipps dazu, was sie unbedingt anschauen sollten, finden sie unter www.herrnhut.de Wer müde ist kann natürlich gleich links über die Straße zum Parkplatz gehen.

Anfahrt

Anfahrt mit dem PkW zum Parkplatz Waldschwimmbad:
? A4 bis Weißenberg ? S178 Abzweig Herrnhut
? Bahnlinien Richtung Zittau oder Görlitz/ in Löbau umsteigen in den Bus
? Buslinien
? Markierte Überregionale Wander-und Radtouren

regionale Lebensweisheiten

In den großen Dingen Einheit, in den kleinen Freiheit, in allem aber die Liebe.


Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf

Wissenswertes über die Region

Herrnhut (obersorbisch Ochranov) verdankt seine Gründung dem segensreichen Wirken des Herrn Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf. Er gewährte ab 1722 ?Böhmischen Brüdern? (diese beriefen sich auf Jan Hus, der 1415 als Ketzer verbrannt wurde) Aufnahme auf seinem Gut Berthelsdorf. Die Aufgenommenen stellten ihre Gemeinschaft unter die ?Obhut des Herrn? und nannten ihre neue Heimat ?Herrnhut?. Nach seinem Tod 1760 vererbte Graf von Zinzendorf den Brüdern das Schloss und das Gut.1895 erlangte Herrnhut seine Selbständigkeit und erhielt 1929 das Stadtrecht. Die Brüdergemeine Herrnhut definiert sich als Gemeinschaft auf Wanderschaft, getreu des Bibelwortes: ?Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.? (Hebr. 13,14) In den großen Dingen Einheit, in den kleinen Freiheit, in allem aber die Liebe. Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf

Vorstellung des Routenplaners

?unterwegs mit einem echten Weltenbürger, der hier seine Heimat gefunden hat? Prof. Dr. Klaus Werner wurde 1949 in Frankenau, Nordhessen, geboren. Er ist promovierter Kernphysiker, Projektentwickler und Coach. Ferner wirkt er als Honorarprofessor für das Gebiet ?Interkulturalität? an der Fakultät für Naturwissenschaften der Hochschule Zittau/Görlitz. Herr Werner ist verheiratet mit Carmen Werner und mit ihr seit 1995 in Löbau / Oberlausitz ansässig. Gemeinsam mit einer kreativen Gruppe, insbesondere Knut Uwe Weise und Matthias Clemens, erfanden sie den Skulpturenpfad und setzten die ersten Etappen im Rahmen geförderter Projekte um. Interessen- Leidenschaften- wichtigste Projekte: Neben seiner beruflichen Tätigkeit wirkt Prof. Werner als Vorstandsvorsitzender des Kreative e. V. (einem Kunstverein der über viele Jahre das kulturelle Leben in der Region prägt). Er ist Mitglied von Rotary International, RC Dreiländereck Oberlausitz (Distrikt 1880), Präsident 2008/09; ferner Vorstandsvorsitzender des ?Hinterland e.V. Forum for Rural Development?, in Löbau. Ziel ist Europäische Regionalentwicklung mit Schwerpunkt ländlicher Raum. Für seine Arbeit mit den Studenten liegt ihm vor allem die Vermittlung von Interkultureller Kompetenz am Herzen. Wünsche für ihre Heimat: Herr Dr. Werner möchte für einen ?verstehenden? Umgang der Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen werben. Eine lohnende Aufgabe in unserem Dreiländereck.

  • 1. Etappe auf dem Skulpturenpfad

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    Foto: Prof. Dr. Klaus Werner

    1. Etappe auf dem Skulpturenpfad
  • Bild auf der ersten Etappe

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    Foto: Prof. Dr. Klaus Werner

    Bild auf der ersten Etappe
  • Das Abendmahl

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    Foto: D.Weidner

    Das Abendmahl
  • 2. Etappe auf dem Weg nach Großhennersdorf

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    Foto: D.Weidner

    2. Etappe auf dem Weg nach Großhennersdorf
  • Gasthaus "Eulkretscham"

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    Foto: D.Weidner

    Gasthaus "Eulkretscham"
  • 3.Etappe / Rückweg nach Herrhnut

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    Foto: D.Weidner

    3.Etappe / Rückweg nach Herrhnut
  • 3. Etappe / Waldspielplatz 2

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    Foto: D.Weidner

    3. Etappe / Waldspielplatz 2
  • Ortsrand von Herrnhut

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    Foto: D.Weidner

    Ortsrand von Herrnhut



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