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D1 - Kottmar

PDF Datei Flyer in deutsch, tschechisch und polnisch "Sagenbilder im Spreequellland"

Entdeckungstour auf dem Sagenpfad mit Geschichten und Mythen rund um den Kottmar

Gehzeit: ca. 3 oder 6 Std.
Weglnge: lang (ber Mhle) 10 km, kurz (nur Sagenpfad) 4,7 km
Hhenunterschiede: 420m - 480m

Startpunkt: Kottmarhuser 3, 02739 Kottmar/ OT Eibau

Wegbeschreibung

Von Kottmarhuser ber den Sagenpfad bis zur Spreequelle

Kurze Umschreibung des Gesamtweges :
Entdeckungstour auf dem 5 km langen Sagenpfad mit 10 gestalteten Bildern zu alten Geschichten und Mythen rund um den Kottmar.

Ausgangspunkt ist der Parkplatz am Waldrand in Kottmarhuser. Wir gehen zur Strae zurck und studieren die Wegebeschreibung auf der Hinweistafel gegenber dem Gasthof ?Kottmarschenke?. Dann laufen wir wenige Meter die Dorfstrae Richtung Eibau um die erste Strae rechts einzubiegen. Bald erreichen wir den Waldrand und somit die erste Station vom Sagenpfad. Auf der Erklrungstafel ist die Sage in Kurzform zu lesen. Die Gestaltung begeistert besonders die Kinder und lockt zum Weiterlaufen. Wir bleiben auf dem ausgewiesenen Pfad, machen aber an dem Bild ?Sage von der Mara? einen Abstecher nach links um dort auf einer herrlichen Wiese den schnen Blick ber Eibau, Oderwitz, Zittauer Gebirge bis zum tschechischen Jeschken zu genieen. Zurck auf dem Pfad wandern wir bis zur Spreequelle, der 4. Sagentafel. Wer seine Mitlufer berraschen mchte, kann sich nach Voranmeldung bei der Touristinformation in Eibau vom Zwerg Gerbod mit Spreequellwasser taufen lassen. Die Quelle liegt in einem besonders historischen Buchenwald. Auf dem Kottmar befindet sich mit 480 m die am hchsten gelegene Spreequelle. Die mit einem denkmalgeschtzten Pavillon berbaute zweite Quelle in Ebersbach und die dritte Spreequelle vor dem Neugersdorfer Freibad liegen bedeutend tiefer. Alle drei Quellen werden durch einen Radrundweg (ca.22 km), welcher auch an der tschechischen Wallfahrtskirche in Filipov vorbeifhrt, verbunden.

Von der Spreequelle zur Bockwindmhle

Nun knnen wir uns fr den lngeren Weg ber die Kottmarmhle oder den Krzeren weiter auf dem Sagenpfad entscheiden. Beide Wege sind gut ausgeschildert. Schlagen wir den Weg zur Mhle auf dem Pfarrberg im Ortsteil Kottmarsdorf ein, fhrt er uns auf angenehmen Wegen zum Waldrand und weiter ber Feldwege hinauf zum 1843 erbauten technischen Denkmal. Hier gibt es einen traumhaft schnen Blick auf die Oberlausitzer Berge. Es lohnt sich vor der Wanderung auf www.kottmarsdorf.de/muehle.htm zu schauen, ob die Schaubackstube neben der Mhle offen ist. Ansonsten ist eine Einkehr im ?Mllerstbchen? sehr zu empfehlen.

Von der Bockwindmhle zurck zum Sagenpfad

Nach der Pause wandern wir denselben Weg zurck zum Sagenpfad und setzen dort unsere Wanderung fort. Zur Sage vom Goldkeller biegen wir vom Hauptweg links ab, hinunter Richtung Obercunnersdorf. Auf dem Weg wieder hoch lohnt sich der Abstecher links zur Buschwiesenquelle und von dort weiter auf den Sagenpfad. Das letzte Sagenbild liegt direkt an der Dorfstrae von Kottmarhuser. Diese biegen wir rechts ein und nach wenigen Metern erreichen wir wieder die "Kottmarschenke" und den Parkplatz. Vor der Rckfahrt kann der hungrige Wanderer hier einkehren und ein gutes khles Eibauer Bier genieen.

Regionale Lebensweisheiten

?A guder Nubber is miher wart, oas wie a weiter Bruder? Oberlausitzer Mundart

Ein guter Nachbar ist mehr wert, als ein selten gesehener Bruder Hochdeutsch

Wissenswertes ber die Region

Der Kottmar ist ein 583 m hoher Berg des Lausitzer Berglandes und besteht aus Phonolith (Klingstein), einem vulkanischen Ergussgestein. Um den Berg herum lagert der Ort Kottmar mit seinen 7 Ortsteilen (ehemals eigenstndige Drfer). Auf dem Berg befinden sich ein Kottmarturm (1881 / 16 m hoch, herrliche Rundsicht bis zum Zittauer- und Bhmischen Mittelgebirge), eine Gaststtte (zur Zeit nicht bewirtschaftet) und die Kottmarschanzen (1960 in Eigenleistung von Wintersportlern errichtet, 2004 saniert, wird betrieben vom Ski-Club Kottmar). Am Berg entspringen vier Wasser: die Spree, das Lbauer Wasser, die Peisnitz und das Landwasser. Das Cunnersdorfer Wasser endet in der Nordsee. Der Petersbach leitet sein Wasser ber die Neie und Oder in die Ostsee).

Vorstellung des Routenplaners

unterwegs mit einem Oberlausitzer Original - Frank Mnnich ? Geboren in der Oberlausitz, seit 1969 verheiratet, 3 Kinder, 7 Enkel ? Maschinenbauingenieur, Brgermeister von Walddorf und spterer Ortsvorsteher ? ber viele Jahre ehrenamtlicher Denkmalschutzbeauftragter der Gemeinde ? Ihm wurde am 01.03.2012 der Schsische Verdienstorden verliehen. ? Seit 2007 im Ruhestand und weiterhin aktiv fr die Heimat- und Kulturpflege in der Oberlausitz ttig Wnsche fr die Heimat: Herr Mnnich wei, dass nur im Miteinander aus einem Dorf Heimat werden kann. Die Walddorfer kmpften fr die Sanierung ihrer Kirche, organisierten Feste und Events und sind in den unterschiedlichsten Vereinen ttig. Herr Mnnich hofft, dass diese Art Zusammenleben weiter gepflegt wird und neue Gemeinde Kottmar dadurch attraktiv fr die Einheimischen und Auswrtigen bleibt.

  • Das Projektteam

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    Foto: Frank Mnnich

    Das Projektteam
  • Kottmarschenke

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    Ausgangs- und Endpunkt unserer Wanderung. Hier gibt es khles Eibauer Bier und gute einheimische Kost / Foto: D.Weidner

    Kottmarschenke
  • Rundblick 1. Etappe

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    Blick ber Kottmar/OT Eibau, Oderwitz, Zittauer Gebirge bis zum tschechischen Jeschken / Foto: D.Weidner

    Rundblick 1. Etappe
  • Kottmarwald

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    Wanderung durch einen alten Buchenwald / Foto: D.Weidner

    Kottmarwald
  • Sage von der Spreequelle

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    Spreequelltaufe mit Zwerg Gerbod / Foto: Frank Mnnich

    Sage von der Spreequelle
  • Sage vom wilden Jger

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    Foto: M.Tille

    Sage vom wilden Jger
  • Weg zur Kottmarmhle

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    Foto: D.Weidner

    Weg zur Kottmarmhle
  • Blick zum Lbauer Berg

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    Foto: D.Weidner

    Blick zum Lbauer Berg



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